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BURG

DIE BURG, EINE PRACHT

Jubiläumsausstellung
Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte

Die Friedensburg Schlaining ist ein Ort, der die Geschichte, Kultur und Identität des Burgenlandes erlebbar macht und sich dem Frieden als zentralem Thema verschrieben hat.

Die vor 750 Jahren erstmals urkundlich erwähnte Friedensburg Schlaining im Südburgenland ist nach umfassender Sanierung Austragungsort der Jubiläumsausstellung „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“.

Die BesucherInnen erwartet eine Schau auf 1.300 m² großer Fläche, die in multimedialer Weise die 100-jährige Geschichte des Burgenlandes beleuchtet und erlebbar macht. Im Zentrum dieser Ausstellung zum 100-jährigen Geburtstag stehen vor allem die Menschen. Die Sammlung erzählt die Erfolgsgeschichte vieler Generationen von Leuten, die im Burgenland gelebt und gearbeitet haben und rückt packende Lebensgeschichten und Erinnerungen burgenländischer Persönlichkeiten in den Mittelpunkt.

Mit 850 Objekten von über 120 Leihgeberinnen und Leigebern in 160 Vitrinen sowie 30 Medienstationen wird die burgenländische Geschichte anschaulich erzählt. Momente, als das Burgenland im Rampenlicht des Weltgeschehens stand, wie etwa während des Ungarnaufstands 1956, beim Fall des Eisernen Vorhangs 1989 oder bei der Flüchtlingskrise 2015, zählen genauso zum Repertoire der Ausstellung, wie die eindrucksvolle Entwicklung des Burgenlandes, von einer rückständigen Gegend hin zu einer der innovativsten und lebenswertesten Regionen Europas. Auch die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt findet in der Jubiläumsausstellung einen Platz.

Erstmals bietet daher der Audio-Guide eine Führung nicht nur in deutscher und in englischer Sprache, sondern auch auf Ungarisch, Kroatisch, Romanes und in Gebärdensprache an.

Nähere Infos zur Ausstellung „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“ und dem Jubiläumsjahr 2021 finden Sie unter www.friedensburg.at oder unter www.wirsind100.at

Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Südburgenlandes, liegt die Burg imposant im Ortskern. Die altehrwürdigen Mauern erzählen Geschichten. Geschichten vom Leben im Mittelalter, von der Herrschaft Schlaining unter den Batthyánys, von der Rolle der Burg in den beiden Weltkriegen, von der Entstehung der Friedensburg und des Friedenszentrums.

Die im 12./13. Jahrhundert erbaute Burg Schlaining lag an einer strategisch wichtigen, nord-südlich verlaufenden Mautstraße. Sie wird im Jahr 1445 von Kaiser Friedrich III. an den Söldnerführer Andreas Baumkircher verpfändet, der sie 1461 samt der Herrschaft in seinen Besitz übernimmt. Nach dem Aussterben der Familie Baumkircher im Mannesstamm fällt sie ab 1527 der ungarischen Magnatenfamilie Batthyány zu – und blieb nahezu die nächsten 350 Jahre in deren Besitz.

Nach der ungarischen Revolution 1848 erfolgte die Auflösung der Herrschaft Schlaining unter den Batthyánys. Viele Besitztümer fielen in private Hand, darunter auch die Burg. Im Ersten Weltkrieg wurden russische Offiziere als kriegsgefangene auf Burg Schlaining einquartiert, im Zweiten Weltkrieg wurden ebendort sogenannte „Ostarbeiter“ untergebracht. In der Burg befand sich vom 10. Oktober 1945 bis 14. Mai 1947 eine Haftanstalt für Nazis. 1956 war Stadtschlaining Auffang- und Durchgangslager für zahlreiche Flüchtlinge aus Ungarn.

1980 erfolgte – nachdem die Burg von 1957 bis 1980 im Privatbesitz von DDDr. Udo Illig war – der Ankauf durch das Land Burgenland, in dessen Eigentum sie sich bis dato befindet. In dieser Zeit wurde auch das ÖSFK, das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung gegründet. Am 1. Oktober 1991 bekam die Gemeinde Stadtschlaining das Stadtrecht verliehen.

Weitere Infos unter:

https://www.friedensburg.at

Kontakt:
Rochusplatz 1, 7461 Stadtschlaining
Tel.: +43 3355/2306
E-Mail: nicole.engelmeyer@kultur-burgenland.at

Verein Zukunft Schlaining, Baumkircher Gasse 1, A-7461 Stadtschlaining
www.stadtschlaining.com
info@stadtschlaining.com
Tel.: +43 3355 2201-30