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BURG

DIE BURG, EINE PRACHT

Derzeit wird die Burg Schlaining umfassend saniert und ist daher geschlossen.

Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wird sie neben dem Friedensinstitut auch eine bedeutsame Ausstellung beheimaten:
Zum Anlass der 100jährigen Zugehörigkeit des Burgenlandes zu Österreich wird 2021 eine außergewöhnliche Jubiläumsschau unter dem Motto „Wir machen Geschichte“ präsentiert. Neben der Ausstellung vor Ort, in der die burgenländische Geschichte und Identität mit allen Sinnen erlebbar werden, ermöglicht das Konzept einer begleitenden, innovativen Online-Ausstellung von Fotos, Briefen, Postkarten und Filmen aus privaten Fotoalben und Archiven ein aktives Mitgestalten durch alle Burgenländer*innen. So wird aus vielen Einzelgeschichten eine große, gemeinsame burgenländische Geschichte.

Die Ausstellung bildet das Fundament für das „Haus der burgenländischen Geschichte“, das ab 2023 auf der Friedensburg Schlaining seine Pforten öffnen soll.

Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Südburgenlandes, liegt die Burg imposant im Ortskern. Die altehrwürdigen Mauern erzählen Geschichten. Geschichten vom Leben im Mittelalter, von der Herrschaft Schlaining unter den Batthyánys, von der Rolle der Burg in den beiden Weltkriegen, von der Entstehung der Friedensburg und des Friedenszentrums.

Die im 12./13. Jahrhundert erbaute Burg Schlaining lag an einer strategisch wichtigen, nord-südlich verlaufenden Mautstraße. Sie wird im Jahr 1445 von Kaiser Friedrich III. an den Söldnerführer Andreas Baumkircher verpfändet, der sie 1461 samt der Herrschaft in seinen Besitz übernimmt. Nach dem Aussterben der Familie Baumkircher im Mannesstamm fällt sie ab 1527 der ungarischen Magnatenfamilie Batthyány zu – und blieb nahezu die nächsten 350 Jahre in deren Besitz.

Nach der ungarischen Revolution 1848 erfolgte die Auflösung der Herrschaft Schlaining unter den Batthyánys. Viele Besitztümer fielen in private Hand, darunter auch die Burg. Im Ersten Weltkrieg wurden russische Offiziere als kriegsgefangene auf Burg Schlaining einquartiert, im Zweiten Weltkrieg wurden ebendort sogenannte „Ostarbeiter“ untergebracht. In der Burg befand sich vom 10. Oktober 1945 bis 14. Mai 1947 eine Haftanstalt für Nazis. 1956 war Stadtschlaining Auffang- und Durchgangslager für zahlreiche Flüchtlinge aus Ungarn.

1980 erfolgte – nachdem die Burg von 1957 bis 1980 im Privatbesitz von DDDr. Udo Illig war – der Ankauf durch das Land Burgenland, in dessen Eigentum sie sich bis dato befindet. In dieser Zeit wurde auch das ÖSFK, das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung gegründet. Am 1. Oktober 1991 bekam die Gemeinde Stadtschlaining das Stadtrecht verliehen.

Verein Zukunft Schlaining, Baumkircher Gasse 1, A-7461 Stadtschlaining
www.stadtschlaining.com
info@stadtschlaining.com
Tel.: +43 3355 2201-30