Stimmungsvoller Auftakt auf Burg Schlaining

Zum 21. Mal lädt das Festival KLANGfrühling in die bunte Stadt des Friedens nach Stadtschlaining um vom 22. bis 29. Mai Musik in vielen Facetten und Klangfarben zu erleben.

Das Motto der diesjährigen Saison lautet „Wunder“ und es zieht sich als „roter Faden“ durch 20 Veranstaltungen mit über 100 Mitwirkenden. Mit viel Applaus und „Bravo“-Rufen wurde am Samstag, 21. Mai die 21. Saison des Festivals KLANGfrühling auf der Burg Schlaining eröffnet. Den Auftakt bestritten die Kolophonistinnen, vier junge Cellistinnen, die das Publikum vom ersten Ton an magisch in ihren Bann zogen.

„Ein wunderschönes Programm!“ so eine Besucherin aus Eisenstadt. „Und absolut beeindruckend, dass die vier Künstlerinnen alles auswendig gespielt haben!“ Beim vorangehenden Eröffnungsfestakt schlug Science-Buster und Forschungskoordinator Werner Gruber einen tollen Bogen zwischen Naturwissenschaft und Musik. Höhepunkt war seine musikalische Vorstellung mit Hilfe eines Blitzes erzeugenden Tessler-Generators.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von „Musik in allen fünf Ortsteilen“. Um 10 Uhr wurde im Rahmen des katholischen Gottesdienstes die Missa brevis in F-Dur von Joseph Haydn durch ein Ensemble des Joseph Haydn Konservatoriums aufgeführt.

Die schon traditionelle Tafelmusik (Kulinarik mit klassischer Musik) war restlos ausverkauft und die musikalische Streichquartett-Begleitung hat den Vormittag in eine ganz besondere Stimmung gehoben. Gleichzeitig sind diese musikalischen Beiträge der Auftakt zu „KLANGschlaining“, wo am Nachmittag ab 14 Uhr stündlich immer in einem anderen Ortsteil in Privathäusern musiziert wird. Auch hier waren junge Künstlerinnen und Künstler des Haydnkons erstmals im Rahmen des Festivals zu hören. Bis in den späten Abend wurde so in den Gärten der Bevölkerung musiziert und Musik hautnah und lebendig erlebt.

Und so geht es weiter: 

Mit Bruji treten ebenfalls erstmals die burgenländischen „Krowodn-Rocker“ beim Klassik-Festival auf. Das Konzert der „Gründer-Valter“ Klavierduo Kutrowatz am Mittwoch gemeinsam mit dem Percussionisten Anton Mühlhofer wird ebenfalls ein Höhepunkt der diesjährigen Saison sein. Unter dem Motto „Von Afrika bis Cuba“ geht es musikalisch virtuos und rhythmisch durch den Globus.

Der 21. KLANGfrühling geht bis zum 29. Mai, weitere Konzerte werden von Wolfgang Panhofer (Cello), dem Ensemble Splendor Solis, Divinerinnen, Miriam Kutrowatz und the Venice Baroque Strings sowie der Cellistin Julia Hagen und Max Kromer (Klavier) gestaltet. Begleitend dazu gibt es am neu gestalteten Hauptplatz die Ausstellung „WUNDERklein – Ritterburgen im Vorgarten“ von Klaus-Jürgen Bauer und in der Rathausgalerie eine Werkschau des Vereins KUKMA.


DATE: Mai 25, 2022
AUTHOR: Red aktion
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